Trinkversuch

Im Rahmen unserer Fortbidlung konnte ich auch die Rauschbrille testen. 1,3 Promille und ich hatte Probleme eine ausgestreckte Hand entgegenzunehmen.

Im Rahmen unserer Fortbildung konnte ich auch die Rauschbrille testen. 1,3 Promille und ich hatte Probleme eine ausgestreckte Hand entgegenzunehmen.

Gestern hatten wir in der Feuerwehr mal einen etwas anderen Übungsabend. Das Thema des Fortbildungsabends lautete „betriebliche Suchtprävention“.

Herr Diplompsychologe Dominik Hammer von der TÜV Süd Life Service GmbH ging besonders darauf ein, unter welchen Bedingungen sich alkoholische Getränke derart im Leben verfestigen können, dass eine Gefahr für die Gesundheit, die Arbeitsplatzsicherheit und, vor allem, für den Straßenverkehr entsteht. Dazu gehören leider auch die Folgen für Verkehrsteilnehmer, welche in Konflikt mit dem Alkoholgenuss geraten.

Neben den medizinisch-/psychologischen Erkenntnissen, die uns Herr Hammer näher gebracht hat, umfasst der Abend auch einen sogenannten “Trinkversuch”. Dabei kann jede Person nach eigenem Erfahrungswillen alkoholische Getränke zu sich nehmen, um dann auch die Atemalkoholkonzentration (AAK) mit dem Alkomat festzustellen.

Es handelt sich hierbei um eine nach den gesetzlichen Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes und der Fahrerlaubnisverordnung anerkannte Methode, welche verbindlich für die rechtlichen Folgen (Strafe, Bußgeld, Fahrverbot sowie Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg) ist. Die Geräte sind geeicht und geben, quasi ohne Abweichung vom Ergebnis einer Blutprobe, den Alkoholisierungsgrad wieder.

Unser Kommandant Günter Deller hatte schon mal an dieser Fortbildung teilgenommen und diese heute für uns organisiert. Als Feuerwehrleute werden wir immer wieder mit den Folgen von Alkoholkonsum konfrontiert, z.B. bei Unfällen.

Eine sehr interessante Veranstaltung, denn man erkennt dabei, wie schnell es geht, dass man bei einer bestimmten Promillegrenze angelangt ist.
Ferner wurde auch über die Mythen und Sagen, rund um den Alkohol, gesprochen: Durch Körperliche Belastung und Schwitzen reduziert sich der Alkoholpegel nicht. Eine gute Unterlage verzögert lediglich geringfügig die Auswirkungen des Alkohols.
Mittels sogenannter Rauschbrillen wurde der Zustand bei 0,8 Promille bzw. 1,3 Promille simuliert. Absolut schwindelerregend!
Die Auswirkungen von Alkohol wurden mit dieser Veranstaltung sehr eindringlich dargestellt. Kurze aber allgemeingültige Feststellungen waren:
„Trinke nur wenn Du entspannt bist, nie um entspannt zu werden“
„Wer fährt – Trinkt nicht“
„Alkoholmißbrauch schadet allen“
„Drink or Drive!“

Beim Fahren also am besten 0,00 Promille!

Keine Kommentare möglich.